4 Lektionen von den am längsten laufenden Studien über Lebensfreude - Ziele erreichen leichtgemacht mit elovit.de

4 Lektionen von den am längsten laufenden Studien über Lebensfreude

Essentielle, von bekannten Studien abgeleitete Daten zum Thema Glücklichsein und das Führen eines glücklichen Lebens.

Hast du dir jemals gewünscht in die Zukunft zu reisen, um herauszufinden, ob Entscheidungen, die du im Leben getroffen hast, sich später positiv auf dein Leben auswirken? Um dem am Nächsten zu kommen, können wir einen Blick auf die Wissenschaft werfen. Denn es gibt Studien, die genau herausgefunden haben, welche Entscheidungen sich später im Leben positiv auf das Leben ausgewirkt haben. Die bekannteste Studie ist die Studie „Harvard Study of Adult Development“ (auf deutsch: Harvard Studie für die Entwicklung eines Erwachsenen) – eine Studie, die das Leben von 724 Männer für 78 Jahre beobachtet hat.  Die Leiter der Studie haben die Teilnehmer der Studie alle zwei Jahre über ihr physisches und mentales Befinden, ihre Karriere, ihre Freunde und ihre Beziehung befragt – und nicht zu vergessen – die Teilnehmer wurden auch gesundheitlich untersucht. Dazu gehörten unter Anderem allgemeine Untersuchungen, Bluttests und Gehirn-Scans.

Durch den direkten Kontakt zu den Teilnehmern, konnten die Forscher genau herausfinden, wie sich die Umstände und Entscheidungen eines Teilnehmers auf dessen Leben auswirken. Der Psychologe und Studienleiter Robert J. Waldinger, teilt die wichtigsten Erkenntnisse in seinem TED Talk „What makes a good life? Lessons from the longest study on happiness“ (deutsch: Was macht ein gutes Leben aus? Erkenntnisse aus der längsten Studie über das Glücklichsein.) mit. Die Regierung der USA hat die Forschung mit mehreren Millionen Dollar unterstützt. Deswegen war es Robert J. Waldinger ein Anliegen, so viel wir möglich über die Forschungsergebnisse zu berichten.

Die wichtigste Schlussfolgerung der Studie und der TED Vortrags ist folgende: Gesunde und gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder. Einsamkeit hingegen bewirkt genau das Gegenteil. Neben dieser wichtigen Schlussfolgerungen, gab es auch noch weitere wichtige Erkenntnisse aus der Studie. Hier werden nun die vier wichtigsten aufgelistet.

1.) Eine glückliche Kindheit hat langanhaltende, positive Auswirkungen

Eine warmherzige Beziehung zu den Eltern in der Kindheit, ist ein guter Hinweis darauf, dass du später auch warmherzige und sicherere Beziehungen aufbauen kannst.  Eine glückliche Kindheit hat die Macht, über Jahrzehnte hinweg, gesunde Beziehungen zu anderen Menschen aufrecht zu halten. Zudem hat eine glückliche Kindheit, bis ins hohe Alter, einen positive Effekt auf die Gesundheit des Menschen. Wenn man als Kind, zumindest zu einem Elternteil eine enge Beziehung hatte, reduziert das die Gefahr an einer Depression zu erkranken.

2.) Aber… Menschen mit einer schwierigen Kindheit, können diese in der Mitte des Lebens wieder korrigieren

Menschen, die in einem schwierigen Umfeld aufgewachsen sind, sei es durch eine chaotische Familie oder wirtschaftliche Unsicherheiten, sind weniger glücklich aufgewachsen, als solche, die eine glückliche Kindheit hatten. Sobald diese Menschen aber die Mitte des Lebens erreichen, also so um die 50 Jahre alt sind, und sich um das Wohl der nächsten Generation kümmern, sind am Ende glücklicher als solche, die sich nicht um das Wohl der nächsten Generation kümmern. Es ist dabei egal, ob man sich dabei besonders in der Arbeit engagiert oder sich um das Wohl der eigenen Kinder kümmert.

3.) Zu lernen, wie man mit Stress umgeht, hat einen lebenslangen Einfluss auf das Leben

Wir haben alle, mehr oder weniger, gelernt mit Stress und Ängsten umzugehen. Es gibt jedoch Unterschiede. Nicht jede Form des Umgangs mit Stress und Ängsten, ist gleich effektiv. Unter den adaptiven (funktionale) Bewältigungsstrategien wurden folgende untersucht: Sublimierung (Beispiel: du wirst von einem Kollegen unfair behandelt, also startest du eine Organisation, die sich für die Rechte von Mitarbeitern einsetzt), Altruismus (Beispiel: du hast mit Süchten zu kämpfen und hilfst dir dabei dran zubleiben, indem du Andere auf ihrem Weg unterstützt) und Unterdrückung (Beispiel: du hast Angst, dass dein Lohn gekürzt wird. Du unterdrückst die Ängste aber, lenkst dich ab und beschäftigst dich mit Dingen die du jetzt ändern kannst). Unter den maladaptiven (dysfunktionale) Bewältigungsstrategien wurden folgende untersucht: Ablehnung, Ausagieren und Projektion. Menschen, die nach den funktionalen Bewältigungsstrategien gehandelt haben, hatten bessere Beziehungen zu ihren Mitmenschen. Diese Form des Umgangs hatte noch weitere positive Effekte: Der Umgang mit ihnen ist für Ihre Mitmenschen viel leichter. Dadurch haben sich Leute öfters angeboten ihnen zu helfen. Die Unterstützung durch ihr Umfeld wurde positiv beeinflusst.

4.) Zeit, die wir mit anderen verbringen, hilft uns mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen

Wenn wir etwas von der Studie lernen können, dann ist es, dass die Qualität der Beziehungen ausschlaggebend ist. Natürlich hilft es auch mehrere Menschen in seinem Umfeld zu haben, wie die Studie herausgefunden hat. Die Teilnehmer der Studie berichteten rückblickend auf ihr Leben, dass die Beziehungen zu anderen Menschen für sie am Wichtigsten waren. Umgeben von Menschen zu sein, mit deinen sie eine gute Beziehung hatte, machte sie, auf den Tag gesehen, glücklicher. Besonders einen Partner zu haben, wirkte sich positiv auf das Lebensgefühl aus.

Einzig die kleine Kontrollgruppe kann man an der Studie kritisieren. Entscheidend sind trotz Allem die Erkenntnisse dieser Studie. Und hier setzt auch unser Webinar an. Denn mit Deiner Energie beginnt alles. Deine Energie bestimmt, wie deine Gesundheit ist. Deine Energie bestimmt deine Lebensfreude. Deine Energie bestimmt das Level deiner Beziehungen – und das ist, wie wir gerade herausgefunden haben, einer der wichtigsten Punkte, um glücklich zu sein.

Trage Dich deshalb in unser Webinar ein und lerne in 3 Schritten, wie du deine Energie steigern kannst und dadurch automatisch mehr Lebensfreude empfindest.

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